Mit dem 100-jährigen Benediktiner-Mönch und interreligiösen Brückenbauer David Steindl-Rast sprechen wir über Ehrfurcht, Widerstand und Hoffnung - und wie spirituelle Tiefe gesellschaftlichen Wandel trägt.
Organisationen - Vereine, Unternehmen, Familien, ... - sind soziale Körper. Und wenn im sozialen Feld etwas ins Stocken gerät, bremst das die Wirksamkeit des gemeinsamen Anliegens aus.
Social Presencing Theater (nach Arawana Hayashi) ist eine körperbasierte Praxis, die Lebendigkeit, Klarheit und neue Bewegungsrichtungen in soziale Felder bringen kann.
Je vielfältiger und inklusiver eine Gesellschaft, desto besser kann sie Lösungen für die globalen Krisen finden, sagt Performance-Künstler:in Mario* Sinnhofer.
Wir sprechen darüber, wie wir die vielfältigen Facetten unseres Mensch-Seins erkunden können, warum gewisse Rollen wichtig sind und warum wir so viel von uns abschneiden, wenn wir uns in eindimensionalen Spektren verorten.
Unsere Gesellschaft erlebt eine tiefe Krise des Miteinanders. Es geht um die grundlegende Frage: Wie begegnen wir einander, wenn Unterschiedlichkeit, Spannung und Konflikt auftauchen?
Im Gespräch mit Wolfgang Sechser und Susanne Socher geht es um Konfliktklärung, Entscheidungsprozesse, Zuhörkultur und die Frage, wie aus echter Begegnung wieder Vertrauen und Verantwortung entstehen können.
Die Welt steht vor riesigen Herausforderungen, mit denen wir ständig konfrontiert sind - deswegen müssen wir eine Sehnsucht im großen Stil kultivieren, nach der Zukunft, wie sie noch immer möglich ist. Das sagt Rob Hopkins, Autor von “How to Fall in Love with the Future”. Und er weiß, wovon er spricht - immerhin ist der Umweltaktivist und Gründer des Transition Town Networks auch ein Zeitreisender.
Immer häufiger hören wir den Begriff "Kollaps": Die alte Erzählung, wir müssten “Klimaschutz” betreiben, um eine “Klimakrise” zu verhindern, weicht einem Bewusstsein, dass ein Kollaps ökologischer und Klima-Systeme durch das Überschreiten von Kipppunkten unvermeidlich anrollt.
Mit unserer Gästin Nora Wilhelm blicken wir auf die kulturelle Dimension von Kollaps - warum es eine hoffnungsstiftende Geschichte ist, dass alte Paradigmen sterben, um Platz für neues zu machen.
Kein Klimaschutz ohne soziale Gerechtigkeit, und ohne Frieden keine soziale Gerechtigkeit. Im Gespräch erklärt Fabian Scheidler (Autor von "Friedenstüchtig"), wie eine zügellose Militarisierung unsere zivilisatorischen Errungenschaften bedroht - und was wir stattdessen brauchen, um Friedenstüchtigkeit zu werden.
Wenige Menschen können Übergänge lesen wie der Autor und Journalist Geseko von Lüpke.
Im Gespräch mit ihm tauchen ein in Fragen wie:
- Was geschieht in Momenten des Nicht-Wissens und Dazwischen-Seins?
- Wie können wir Veränderung nicht nur aushalten, sondern mit ihr tanzen?
- Was lehren uns alte Rituale über das bewusste Gestalten von Übergängen?
- Und was bedeutet es eigentlich, neu zu werden?
Wenn Demokratie im Miteinander beginnt: Vom Zuhören und vom Brückenbauen.
Christian Felber fragt in seinem Buch "Ein Lob der Grundrechte": Wie können wir verhindern, dass in künftigen Krisen wieder so viele Menschen das Gefühl haben, nicht gehört zu werden?
Wir haben mit der Wandelforscherin Heike Pourian, Gründerin des somatisch-politischen Netzwerk 'Sensing the Change', über regenerative Kultur gesprochen. Die Autorin von 'Eine berührbare Welt' und 'Wenn wir wieder wahrnehmen' erklärt uns, was wir von der Funktionsweise unseres Nervensystems lernen können, um besser Grenzen zu setzen und athentischer in Kontakt gehen können.